Bericht von Bianca Rossmann, Johanna Pfleger, Christina Engstler und Lorenz Schweiger
Unsere Nürnbergreise startete am Mittwoch, dem 4. November. Pünktlich um 10 Uhr fuhren wir, Bianca, Lorenz, Johanna und Christina, mit dem Zug in Salzburg ab. In Nürnberg angekommen, kümmerten wir uns um Fahrscheine für öffentliche Verkehrsmittel und machten uns mit unserem Gepäck auf den Weg in Richtung Messegelände. Dort dauerte es nicht lange und wir sahen schon bekannte Gesichter vom Jugendinnovativwettbewerb in Wien. Nach herzlichem Empfang begannen wir sogleich unseren Stand auf Vordermann zu bringen. Das Ergebnis ließ sich wahrlich sehen und zufrieden mit unserer Arbeit fuhren wir in unser Jugendhotel Nürnberg. Um ca.20.00 Uhr erreichten wir unser Ziel und es wurde eingecheckt und die Zimmer wurden bezogen. Nachdem wir noch einige Arbeiten für den kommenden Tag erledigt hatten, fielen wir in unsere Betten.
Ohne zu wissen, was an diesem Tag (5.11) so auf uns zukommen würde, machte sich das erste Zweierteam, Christina und Bianca, nach einem gemütlichen Frühstück erneut auf den Weg zur Messe. Dort stellten wir unseren Stand fertig und danach wurde die Messe eröffnet.
Zu Beginn war der Andrang an unserem Stand mäßig, doch im Laufe des Tages entwickelten sich interessante Gespräche mit Personen aus den verschiedensten Fachbereichen, die uns hilfreiche Tipps gaben und uns auch ihre Hilfe anboten.
Am Ende des Tages waren noch die Austeller zu einem gemütlichen Abendessen von der iENA eingeladen.
Alles in allem war es ein interessanter, aber auch etwas anstrengender Tag mit vielen neuen Eindrücken.
Am Freitag (6.11) wurden unsere FitSticks von Johanna und Lorenz präsentiert. Wir erklärten den letzten Juroren unser Produkt und schlossen wiederum neue Kontakte. An diesem Tag waren viele Interessierte an unserem Stand und wir freuten uns über die vielen positiven Feedbacks. Nach dem anstrengenden Tag freuten wir uns auf den Abend und vor allem auf den nächsten Tag, an dem wir hoffentlich wieder einige Besucher für unser Produkt begeistern würden können. Am Abend ging es dann in ein spanisches Restaurant, namens „El Torrero“. Das Großartige an diesem Abend waren nicht nur die hervorragenden Speisen, denn es fanden sich alle österreichischen Erfinder, die die letzten Tage unsere unmittelbaren Standnachbarn waren und denen wir und sie uns die jeweiligen Erfindungen präsentiert haben, ein. Sofort wurden Tipps und Verbesserungsmöglichkeiten ausgetauscht.
Aber der Erfindergeist wurde nach einiger Zeit abgeschaltet und der Spaß und die Lust am Essen und Trinken nach einem anstrengenden Tag standen im Vordergrund. Nachdem alle ihre Nachspeisen verzehrt hatten, machte sich Müdigkeit breit und jeder nahm seinen Weg nach Hause, um für den nächsten Tag fit zu sein.
An diesem Tag (7.11) wurde der Dienst je halbtags von einem Zweierteam übernommen. Bianca und Johanna am Vormittag und Lorenz mit Christina am Nachmittag. Ab diesem Tag wurde alles etwas lockerer, denn nun war die Messe auch für Privatpersonen zugänglich. Viele Leute waren von unserer Erfindung begeistert und wünschten uns alles Gute. Wir fanden an diesem Tag heraus, dass viele unser Produkt, wenn es am Markt wäre, sofort kaufen würden. Im Großen und Ganzen war es wieder ein erfolgreicher Tag für uns.
Am Abend nach der schönen Siegerehrung, bei der wir eine Bronzemedaille und eine Urkunde bekamen, ließen wir den Tag zusammen mit den anderen österreichischen Ausstellern beim Gasthof „Bratwurst Rösslein“ gemütlich ausklingen.
Am nächsten Tag wurde nach dem Frühstück aus dem Jugendhotel Nürnberg ausgecheckt und diesmal machte sich das gesamte Team mit Sack und Pack gemeinsam auf den Weg zur Messe. Der Besucheransturm war eindeutig an diesem Tag am stärksten. Unsere FitSticks kamen auch heute wieder sehr gut an und besonders die Frage, ob diese bald am Markt erhältlich sein würden, wurde wieder sehr oft gestellt.
Auffällig war, dass der Großteil der Besucher eher unsere pikanten Sorten bevorzugte und wir gut erheben konnten, welche Sorten am besten ankommen.
Während dieser 4 Messetage haben wir sehr viele Kontakte geknüpft und viele Leute versprachen uns, sich bei uns per Mail zu melden, um uns möglicherweise mit Tipps und Informationen auf die Sprünge zu helfen. In Summe war die Messe für uns ein Erfolg und es machte auch einen riesen Spaß, neue Leute kennen zu lernen.
Um 16:00 begannen wir dann mit dem Standabbau und alle zogen nach anstrengenden, aber auch lustigen Tagen wieder nach Hause.
Auch die Freizeit kam aufgrund unserer guten Organisation nicht zu kurz. Wir, Christina und Bianca, hatten unseren freien Tag am Freitag. Mit guter Laune starteten wir nach einem gemütlichen Frühstück mit einer Seightseeingtour: St.Sebal, Frauenkirche, Schöner Brunnen, Hauptmarkt und abschließend Führung durch das Lochgefängnis. Johanna und Lorenz hatten ihren freien Tag bereits am Donnerstag. Sie besichtigten diverse Kirchen, die alte Mauer rund um Nürnberg, bummelten durch die Stadt und besichtigten das Germanische Museum.