Zukunftsdialog
Die Geschichte der Menschheit ist eine Geschichte von Herausforderungen. Am Beginn des 21. Jahrhunderts bevölkern rund sieben Milliarden Menschen unseren Planeten und zwischen den Kontinenten und ihren Bevölkerungen herrschen Vernetzung und Austausch in einem Ausmaß, wie es in der Geschichte des Lebens auf der Erde ohne Beispiel ist. Ohne Beispiel ist damit auch die Notwendigkeit, globale Antworten auf aktuelle Entwicklungen und ihre Folgen zu finden.
Im Juni 2012 fand im brasilianischen Rio de Janeiro unter dem Motto „The future we want“ die Konferenz der Vereinten Nationen zu nachhaltiger Entwicklung, kurz „Rio+20“, statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieser Konferenz debattierten nichts Geringeres als die Zukunft unseres Planeten: Wie können und müssen wir heute handeln, ohne künftige Generationen in ihrem Handlungsspielraum einzuschränken? Vor welchen Herausforderungen stehen wir heute? Und welche erwarten unsere Nachkommen möglicherweise morgen?
Schülerinnen und Schüler der HLFS Ursprung näherten sich den genannten Grundfragen auf besondere Art und Weise: Sie traten mit ihren Fragen zu Themen der Konferenz „Rio+20“ unmittelbar in einen Dialog mit renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern verschiedener Disziplinen: Das Projekt „Zukunftsdialog“ war entstanden.
Die Gespräche zwischen Wissenschaftlerinnen/Wissenschaftlern und Schülerinnen/Schülern werden nachfolgend vorgestellt. Sie wurden zwischen September und November 2012 in Wien, Klosterneuburg, Salzburg, Innsbruck, Zürich und Heidelberg geführt.
So entstehen am Schnittpunkt zwischen Wissenschaft und Schule Denkanstöße für die Gestaltung einer wünschenswerten Zukunft – The future we want!
Bernhard Stehrer, HLFS Ursprung, im Dezember 2012